Leserbrief unseres stellvertretenden Vorsitzenden Hans Koller zum Artikel „Wirte kämpfen für Raucherkneipen“ vom 27.01.

Zum Glück zwingen?

Komisch, komisch –  man muss die Leute anscheinend doch zu ihrem Glück zwingen. Da sehen diese renommierten Schärdinger Wirte, wie toll das doch in Bayern funktioniert. Durch das Rauchverbot ist doch nach „Expertenmeinung“ alles besser geworden: Wirtshäuser schießen in Bayern wie Pilze aus dem Boden, die Umsätze explodieren und die Gäste (vor allem auch österreichische) stürmen geradezu die Wirtshäuser in Bayern – und die wehren sich, dass es bei ihnen – staatlich verordnet – auch so gut wird? Man möchte fast mit dem Kopf schütteln. Paradiesische Zustände in Bayern….

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  1. Peter Strogilis
    Peter Strogilis sagte:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    bin 50 Jahre lebe in Gilching. Seit dem Rauchverbot
    verbringe ich meine Freizeit in der kalten Jahreszeit,
    bei uns mind. 7 Monate, zu hause. Ich selber stelle mich nicht
    zum Rauchen vor die Tür. Es gibt mehrere Berichte im Internet
    wie gut es in anderen Bundesländern mit dem Nichtraucherschutz funktioniert. Dort gibt es für die jeweiligen
    Bedürfnisse extra Räume.
    Meiner Meinung nach gibt es mehrere Gründe warum wir keinen
    toleranten Nichtraucherschutz haben:
    1. Die CSU (wird wahrscheinlich weiterhin regieren) ist zu einer
    arroganten volksfernen Partei geworden.
    Das Rauchverbot ist dort kein Thema mehr, weiß ich von einem der in München Stadtrat ist.
    2. Die Wirte in Bayern haben sich zu wenig dagegen gewehrt, es wurden vielmehr andere Wirte denunziert bei denen verbotenerweise geraucht wurde.
    3. Den Menschen in Bayern ist alles egal, merke ich jeden Tag bei meinen Arbeitskollegen, was nicht direkt sie betrifft wird ignoriert.

    m.f.G.

    P. Strogilis