Aktion 5 vor 12 Discos schalten aus Protest gegen GEMA die Lichter aus

Am 30. Juni 2012 sind alle Discotheken und Clubs in Deutschland aufgerufen, um 23:55 Uhr für 5 Minuten die Musik verstummen zu lassen, um die Gäste auf die dramatischen Folgen der GEMA-Tarifreform hinzuweisen. Mit dieser Aktion sollen die Gäste zur Teilnahme an der Online-Petition gegen die Reform animiert werden. Die Petition hat bisher bereits über 140.000 Unterstützer, allein die DEHOGA/BDT- Kampagne www.tarifabzocke.de hat in den letzten Tagen fast 40.000 Unterschriften beigetragen. Alle Discotheken- und Clubbetreiber, die dieser Kampagne über die genannte Website beitreten, erhalten passendes Material wie einen Audiotrailer, der am Anfang und am Ende der fünfminütigen Musikunterbrechung am 30. Juni eingespielt werden kann, eine Pressemitteilung zur Aktion 5 vor 12, Flyer und Plakate zum kostenlosen Download zur Verfügung gestellt.

Hintergrund: Wie in DEHOGA compact berichtet, will die GEMA zum 1. Januar 2013 eine Tarifreform durchsetzen, die für Clubs und Discotheken existenzgefährdende Erhöhungen von durchschnittlich 500 Prozent mit sich bringen würde. DEHOGA und BDT versuchen mit allen Mitteln diese GEMA-Tarifreform zu verhindern. Auf allen Ebenen der Politik wurden Gespräche mit überwiegend positiver Resonanz geführt. Ziel aller Aktivitäten ist, die Tarifreform zu stoppen, zumindest aber solange auszusetzen, bis die Gerichte hierüber rechtskräftig entschieden haben.

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http://www.tarifabzocke.de/

  1. Michael Kröger
    Michael Kröger sagte:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    offenbar scheint es vielen Wirten nicht klar zu sein, dass sie von Musik profitieren.
    Würden Diskotheken keine Musik spielen käme keiner!
    Aber im Eigentlichen geht es den Wirten ja nur um billige Abzocke der Gäste.
    Sie wollen die Musik für aber keine Gegenleistung dafür bringen.
    Sie können sich ja selbst hin setzten un musizieren. Aber aus Protest 5 Minuten Musik abschalten ist unverschämt.
    Die Gema schützt die Urheber und das ist gut so.
    Die Wirte können zwar Ihre Gäste mit Ihren Aktionen gegen die GEMA „voll labern“, aber die meisten Gäste wissen sowieso nicht worum es geht.
    Sie machen diese Aktion nur aus Sympathie zu Ihrem Wirt mit.
    Aber Getränke und Speisen werden gern überteuert verkauft.
    Um dieser materialistischen Geldgier der Wirte entgegen zu wirken kann man allen Gästen nur empfehlen die Theken
    in den 5 Minuten Musikpause zu stürmen und danach die Lokalität zu verlassen ohne zu bezahlen!
    Also Freibier statt Musik!
    Ich hoffe die Paralellen sind für die Gehirne der Gastwirte nachvollziehbar!