Wiesn 2011
Der Einladung des VEBWK zur Wiesn waren neben zahlreichen anderen Gästen auch der Fraktionsvorsitzende der Bayern-FDP Thomas Hacker sowie der parlamentarische Geschäftsführer der Bayern-FDP Tobias Thalhammer gefolgt. Der VEBWK-Vorstand um Franz Bergmüller brachte dabei auch das Thema Rauchverbot in Bayern zur Sprache. Trotz großem Verständnis und Wohlwollen in Sachen Rauchverbot, sieht man von Seiten der FDP aufgrund der derzeitigen parlamentarischen Mehrheiten jedoch keine Möglichkeit einer Änderung des Gesundheitsschutzgesetzes.

v.l.n.r. Franz Bergmüller (Vorsitzender VEBWK), Thomas Hacker (Fraktionsvorsitzender FDP), Dr. Ursula Zimmermann (Geschäftsführerin VEBWK), Tobias Thalhammer (parlamentarischer Geschäftsführer FDP), Jürgen Koch (Schatzmeister VEBWK)

Die Bierzelte sind voll wie nie – dass einige Hardcoreraucher den befriedeten Konflikt wieder aufdröseln wollen, neue Prozesse heraufbeschwören und damit den Wirten schaden wollen, ist dreist.
Lasst die Leute in Ruhe feiern – denen, denen die Zigarette wixhtiger ist als Beisammensein, Feiern, Leben und leben lassen, Genuss, die soll ihre Enjgstirnigkeit alleine zuHause ausleben und dort mit ihrer Zigarette glücklich werden.
Leben und leben lassen – das sollte auch weiterhin gelten,
Und nicht: Bevormunden, Einschränken, Und Trennen durch intolerante Raucher“
Was bitte hat die fdp noch damit zu tun??
sie haben auch noch der tabacksteuer erhöhung zugestimmt..
vieleicht klappts ja mit den piraten?? nur wie lange…
Die FDP muss froh sein nicht vollends unterzugehen 😉
Die FDP hat massive, andere Probleme !
Das Gefaellt mir Button Plugin waere super. Oder habe ich es uebersehen?
@ Stephan,
ich finde es schon unverschämt, wenn die Antiraucher Sprüche wie „Leben und leben lassen“ oder das Wort „Genuss“ in dem Mund nehmen.
„Leben und leben lassen“, aber nur für 70% der Bevölkerung und für die anderen 30% gar nichts? Was für ein „leben lassen“ ist das???
Ihr könnt sogar so einen schönen Spruch misbrauchen…
„Genuss“? Bier ohne Zigarette ist für über 2 Millionen Menschen in Bayern KEIN Genuss, sondern eine Zumutung!
„Befriedung“? In eine Studie von Münchner Institut für Marktforschung haben 23% der Befragten gesagt, dass sie das totale Rauchverbot als eine starke oder sehr starke Einschränkung ihrer Freiheit empfinden.
„Bevormunden, Einschränken und Trennen“? Ja genau das haben militante, intolerante Nichtraucher gemacht Nicht alle 70% Nichraucher in Bayern, nur 22,8% davon.
Und jetzt tun sie so, als nichts wäre und schieben auch noch die Schuld den Rauchern in die Schuhe!
Doch, doch, da war was und dafür sind die intoleranten Antiraucher alleine schuld!
Die Zelte waren voll? Ich kann es nicht beurteilen, was voriges und dieses Jahr nicht mehr dabei. Aber bei dem Bomben-Wetter kann es schon stimmen. Man konnte ja jeden Abend draussen sitzen.
Zumindest haben wir jetzt doch einen kleinen Sieg errungen denn das Gericht hat entschieden das man in Shischa-Bars wieder rauchen darf. Zwar eigentlich nur im eingeschrenkten Maße mit Trockenfrüchten, aber das bekümmert mich nicht. Keiner wird überprüfen ob Tabak oder Früchte konsumiert werden. So ist das ein schönes Schlopfloch und die Sischa Betreiber können aufatmen das Sie nicht vom Verbotsstaat betroffen sind !
Jetzt müssen wir nur noch die Raucherclubs wieder zum Leben erwecken und der nette Bube Frankenberger wird ganz schön hohl aus der Wäsche schauen.
Stefan war offenbar nicht auf der Wiesn, da er sonst wohl wüsste, wie die Realität aussieht:
– halbleere Zelte, weil die Leute draußen beim Rauchen sind
– damit verbunden natürlich ein ständiges Raus und Rein
– dazu kommen noch die Gerüche, die man jetzt wahrnimmt, nachdem sie nicht mehr vom Rauch überdeckt werden: billige Parfums, Schweiß, Kotze usw.
– von Gemütlichkeit oder Geselligkeit kann also sicher gar nicht mehr die Rede sein
Da auch von „befriedet“ mit Sicherheit nicht die Rede sein kann, empfehle ich Stefan, zukünftig nachzudenken, bevor er sich äußert.
“Leben und leben lassen” zu missbrauchen, um die grundlose Vernichtung von Existenzen zu fordern, ist immer wieder heiß!
Zur FDP:
– der FDP sollte wohl klar sein, dass es nur einen einzigen Grund gibt, warum sie derzeit im Landtag vertreten ist
– wenn sie weiterhin die Hände in den Schoß legt und der Meinung ist, „da kann man nichts machen“, dürfte klar sein, wie die nächste Landtagswahl ausfällt
– wenn die FDP dann nicht mehr im Landtag vertreten ist, muss sich die CSU als vermutlich immer noch stärkste Fraktion einen neuen Koalitionspartner suchen – und sich somit wahrscheinlich auf deutlich mehr Kompromisse einlassen als das jetzt der Fall ist
– damit sollte klar sein, wie die FDP jederzeit eine Mehrheit für die dringend notwendige Änderung dieses irrsinnigen Gesetzes erreichen kann
Die FDP ist dem Untergang geweiht, schon richtig, aber sorry, mit dem Rauchverbot hat das nun wirklich nichts zu tun, dazu interessiert das Thema den Grossteil der Wähler (aller Parteien) einfach nicht mehr intensiv genug.
Und bei aller Liebe, wer auf der diesjährigen Wiesn halbleere Zelte wahrgenommen hat, hat entweder ein verzerrtes Einschätzungsvermögen oder ganz einfach was an den Augen.
Die Wiesn hat gebrummt wie eh und jeh, berstende Zelte und Millionenumsätze und die Raucher haben schön brav die Raucherbalkone genutzt und die Klappe gehalten ;o)
Es lässt sich drehen und wenden wie wir wollen, die Bevölkerung hat sich ganz klar an die Situation gewöhnt und auch die Raucher, ja richtig, DIE RAUCHER !!!
Der Zug ist abgefahren, auch wenn es uns nicht passt !