Bilanzschwäche: Rauchverbote ohne nachhaltige Wirkung
Pressemitteilung 19. Juli 2012
Trotz Steuererhöhungen und Rauchverboten steigt der Zigarettenkonsum in Deutschland im ersten Quartal 2012 kräftig. Die neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamtes weisen ein Plus von 8,3 Prozent aus. Und dabei handelt es sich nur um die versteuerten Zigaretten. Deren Zahl wird mit 38 Milliarden Stück im ersten Halbjahr 2012 angegeben. Der Deutsche Zigarettenverband DZV ermittelt darüber hinaus eine hohe Anzahl von nicht in Deutschland versteuerten Zigaretten, die entweder durch legalen Auslandseinkauf, aber auch durch den florierenden illegalen Schwarzhandel zusätzlich in den Markt gelangen. Speziell in östlichen Grenzgebieten schätzt man den Anteil der Schwarzmarktzigaretten bereits auf 50 Prozent. Das Hauptziel, nämlich den Tabakkonsum einzudämmen, wird demnach nicht erreicht. Auch das Rauchverbot in der Gastronomie zeigt keine dahingehende Wirkung.

War da irgendwas anderes zu erwarten??
Nein, es war nichts anderes zu erwarten…
Deutschland ist keine Ausnahme, in Irland ist die Raucherquote auch gestiegen, in der Schweiz ist sie in jedem Fall nicht gesunken und wenn alle Länder mit Rauchverbot die Zahlen ehrlich auf dem Tisch legen würden, dann wäre es eindeutig, dass es um eine Regel und nicht um eine Ausnahme handelt.
Warum ist das so?
Erstens, weil alles Verbotene interessanter ist, vor allem für junge Leute. Zweitens ist das Rauchen wieder ein Zeichen für Mut, Widerstand und Freiheit. Und drittens: Durch die maßlosen, gemeinen Einschränkungen und Verbote, denkt man viel öfter ans Rauchen als früher – und raucht entsprechend mehr.
Früher hat man einfach nur geraucht, es war so normal, dass es fast langweilig war. Es gab sehr viele Raucher, wahrscheinlich waren sie die Mehrheit der Erwachsenen.
Danach kamen irgendwelche geheime Dokumente der Tabak-Industrie ans Licht und die Gesundheitslobby wurde immer stärker. Sie hat vor möglichen gesundheitlichen Schäden des Rauchens gewarnt und damals haben die Leute ihr das auch geglaubt. Vielleicht auch deshalb, weil es noch kein Rauchverbot und keine Diskriminierung und Diffamierung der Raucher gab.
Die ersten Lügen waren subtil und gut durchgedacht, sie waren der Wahrheit noch sehr ähnlich.
In diese Zeit (etwa 1980-1990) haben viele aufgehört zu rauchen. Freiwillig, aus eigener Überzeugung! Langsam wurden die Raucher eine Minderheit, auch wenn eine sehr große.
Die dritte Phase begann mit den Rauchverboten und mit krassen, primitiven Lügen, die leicht zu durchschauen sind, wenn man das möchte. Der „Krieg gegen den Tabak“ nahm immer abnormere Formen: von dem Verbot, Werbung für ein legales Produkt zu machen oder Zensur der Raucher-Szenen in einigen Filmen, bis zu dem Verbot, als erwachsener Mensch seine Freizeit so zu verbringen, wie man möchte. Die Raucher wurden und werden immer mehr diffamiert und diskriminiert. Die Medien sind, was das Thema Rauchen betrifft, weitestgehend gleichgeschaltet, so, als es keine Pressefreiheit mehr gäbe.
Es wird mit sehr viel Geld und mindestens genau so viel Gewalt versucht, das Rauchen (und damit auch die Raucher!) auszurotten.
Weder das Geld noch die Gewalt können aber die verlorene Glaubwürdigkeit zurückbringen. Durch viele falsche oder maßlos übertriebene Behauptungen, hat diese Antitabak-Kampagne ihre Glaubwürdigkeit definitiv verloren.
Die Menschen sind doch nicht so blöd, wie manche Strippenzieher das gerne hätten.
Die vierte Phase ist nur eine Frage der Zeit: Noch niemand hat es geschafft, mit Lügen, Lobby und Gewalt etwas Abnormes in dieser Welt unendlich lange durchzusetzen. Schade nur, dass bis dann noch mehr schöne Kneipen schließen werden, dass manche Ex-Wirte jetzt Hartz IV Empfänger sind, dass viele Stammtische nicht mehr existieren und vielen Menschen einen Teil ihrer Freiheit, ihrer Würde und ihrer Lebensqualität gestohlen worden ist.
Diese Antirauch(er)-Kampagne hat die Anzahl der Raucher nicht reduziert und keine gesundheitliche Vorteile für irgendjemanden gebracht. Sie hat aber enorm viel Schaden eingerichtet und tut es immer noch.
Die vierte Phase ist zwar schon vorprogrammiert und wird so oder anders kommen, sie zu beschleunigen wäre aber eine Wohltat für viele.